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Bild Globales Lernen und lokales Handeln

Globales Lernen und lokales Handeln

Klingberger Reihe Nr. 7

Kategorie:
Klingberger Reihe
Bestellnr:
21039
Autor:
Jugend- und BildungsstÀtte Klingberg
AusfĂŒhrung:
93 S., kart.
ISBN:
978-3-943624-11-3
Verlag:
Angelika Lenz Verlag

9,80 €*
*incl. 7% MwSt


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Inhalt:
Was lĂ€uft schief mit der Integration fremder Kulturen in Deutschland und in Europa? „Der Umgang mit moralischer und religiöser Vielfalt ist eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaften gegenwĂ€rtig konfrontiert sind.“ Dies steht auf dem Klappentext des BĂŒchleins von Jocelyn Maclure und Charles Taylor des im Suhrkamp Verlag erschienenen BĂŒchleins „LaizitĂ€t und Gewissensfreiheit“. Auch das Land Quebec hat mit diesen Problemen zu kĂ€mpfen und kam nach eingehender Analyse zum Ergebnis, 2008 den Konfessionsunterricht an den Schulen durch einen staatlichen Unterricht verbindlich fĂŒr alle „Ethik und religiöse Kultur“ zu ersetzen. Im Land Berlin wurde nach fĂŒnf Frauenehrenmorden endlich ein fĂŒr alle Konfessionen verbindlicher Ethikunterricht eingerichtet. Der Konfessionsunterricht bleibt davon unberĂŒhrt.
2011 sagte sich in Norwegen ein Einzelner auf brutalste Weise vom Zusammenleben mit Unterschieden zwischen Menschen und Kulturen los. 2012 tötete in Toulouse ein junger Franzose sieben Menschen und in Deutschland mordete eine Bande, die sich „Nationalsozialistischer Untergrund“ nannte, ĂŒber zehn Jahre unentdeckt zehn auslĂ€ndische Unternehmer.
Wie gelingt die Integration unterschiedlicher Kulturen im globalen Dorf in Achtung vor den Unterschieden und im Wissen, eine gemeinsame Welt dabei zu teilen? Ist es nicht vor allem wichtig, zu einem GesprĂ€ch zu kommen, in dem wir nicht von Absolutismen ausgehen, von unbedingt gĂŒltigen Werten, sondern von dem, was dem vorausgeht, dem Wissen darum, wie wir uns gegenseitig verstehen und verstĂ€ndigen? Seit 1789 die französische Nationalversammlung die Menschenrechte und die Gleichberechtung aller verkĂŒndete, sind sie zum Ansporn fĂŒr viele geworden, nach Freiheit und Demokratie zu streben.
Unsere These ist: Mit LaizitĂ€t in der Politik, wenn der Staat neutral gegenĂŒber Religionen und Weltanschauungen eingestellt ist und handelt, ist die Voraussetzung fĂŒr die Menschenrechte am besten zu verwirklichen. Fahndungslisten reichen dafĂŒr nicht aus.
Ein Projekt „WeltbĂŒrgerlichkeit“ als Unterrichtsprojekt spricht diese Voraussetzungen an und will sie umsetzen in Praxis.
Wir laden Sie herzlich ein, die Seminarergebnisse in Ruhe zu studieren.