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Bild DFW-Heft 21: Politik f├╝r einen gesellschaftlichen Konsens

DFW-Heft 21: Politik f├╝r einen gesellschaftlichen Konsens

oder das Ende der deutschen Demokratie?

Kategorie:
DFW-Reihe: Berichte und Standpunkte
Bestellnr:
20978
Autor:
Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften (Hg.)
Ausf├╝hrung:
72 S., brosch.
ISBN:
978-3-933037-53-4
Verlag:
Angelika Lenz Verlag

7,20 €*
*incl. 7% MwSt


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Inhalt:
Herausgegeben von Volker Mueller und Horst Prem. - Derzeit ├╝berbieten sich die beiden gro├čen Volksparteien in der Bundesrepublik Deutschland mit Vorschl├Ągen zum Sozialabbau. Sicherlich sind Korrekturen in unserem Sozialsystem n├Âtig, aber Strukturprobleme sind nicht durch Sozialabbau zu l├Âsen. Das Globalisierungsgerede der sogenannten Finanzfachleute hat noch keinen Arbeitsplatz geschaffen! Neue Produkte und schnellere Innovationszyklen wurden nicht von solchen Fachleuten gestaltet. Einen Beitrag zur Senkung der Lohnnebenkosten haben Autokraten mit Rundumversicherung noch nie geleistet.

Haben die Zunahme der Arbeitslosigkeit, die Finanznot der ├Âffentlichen Kassen und ihre Folgeprobleme Wurzeln in einer zu niedrigen Besteuerung des Produktionsfaktors Energie bei gleichzeitig zu hoher Belastung der menschlichen Arbeit mit Steuern und Abgaben? Wenn die Lohnnebenkosten zu hoch sind, dann m├╝ssen sie in unserem Sozialsystem so gesenkt werden, dass wir von dieser Seite wieder konkurrenzf├Ąhig werden. Das ist nur durchf├╝hrbar, wenn der Produktionsfaktor Energie gleichzeitig einen Teil dieser Lohnnebenkosten ├╝bernimmt. Die Industrie leistet sich eine Blockadehaltung gegen├╝ber dem Umbau in Richtung dezentraler Energieversorgung und tr├Ągt damit u.a. zur Klimakatastrophe bei. Und diese Strukturprobleme werden angegangen, indem ma├čgebliche Politiker nur in Richtung Sozialabbau, also gegen die Menschen agieren. Wichtig ist hierbei ebenso die ethische Dimension der sozialen Lage, des inneren Friedens und der Arbeitslosigkeit. Sinn- und Identit├Ątskrisen und Perspektivlosigkeit k├Ânnen genauso zum Ende der demokratischen Verh├Ąltnisse f├╝hren.

Deutschland muss sich in seinen sozialen Verh├Ąltnissen wandeln! Aber nicht so wie es sich viele Politiker in den alten Denkstrukturen vorstellen! Sozialabbau kann nicht der Weg der sozialen Marktwirtschaft sein. Alternativen zu der verfahrenen Politik der Volksparteien wurden im Rahmen dieses Seminars aufgezeigt. Dieses Heft soll dazu beitragen, Verb├╝ndete zu finden, die erkannt haben, dass Sozialsysteme konkurrieren und nicht Wirtschaftsr├Ąume. Wenn wir die Errungenschaften unseres Sozialsystems nicht aufgeben wollen, sondern soziale Sicherheit erhalten, dann m├╝ssen wir aufh├Âren, Arbeitspl├Ątze wegen zu niedriger Energiekosten wegzurationalisieren. Die Lohnnebenkosten m├╝ssen entsprechend ihrer Produktionsm├Ąchtigkeit auf Arbeit und Energie aufgeteilt werden.

Unser 21. DFW-Seminar in der Frankenakademie Schloss Schney fand in guter Atmosph├Ąre statt, war sehr offen und hat die Probleme mit gro├čer Ernsthaftigkeit behandelt. Wir sind uns bewusst, dass uns die aufgezeigten Grundprobleme lange Zeit besch├Ąftigen werden. M├Âge dieses Heft einen Beitrag zu neuen Wirtschafts- und Sozialtheorien liefern, da die alten ohnehin nicht mehr zu Innovationen zu f├╝hren scheinen. Wir hoffen, mit den hier vorgelegten Seminarergebnissen die weitere Diskussion anzuregen und zu einem gr├Â├čeren politischen Konsens beizutragen, als er gegenw├Ąrtig vorhanden ist.